
ADHS Diagnostik
Strukturierte Abklärung bei Erwachsenen
Die Diagnostik einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter erfordert ein strukturiertes und differenziertes Vorgehen. In meiner Privatpraxis in München (Glockenbach, Nähe Viktualienmarkt) erfolgt die ADHS-Diagnostik nach aktuellen wissenschaftlichen Standards.
Ziel ist eine fundierte Einschätzung, die sowohl aktuelle Symptome als auch biografische Entwicklungen berücksichtigt und klar von anderen psychischen Störungsbildern abgrenzt.
Wann ist eine ADHS-Diagnostik sinnvoll?
Viele Erwachsene stellen sich erst spät die Frage, ob ADHS eine Rolle in ihrem Leben spielt. Häufig bestehen bereits seit Jahren Schwierigkeiten, die nicht eindeutig zugeordnet werden konnten.
Typische Hinweise können sein:
- anhaltende Konzentrationsprobleme
- Schwierigkeiten mit Struktur und Organisation
- Aufschieben von Aufgaben (Prokrastination)
- innere Unruhe oder das Gefühl, „ständig unter Strom zu stehen“
- emotionale Impulsivität
- Probleme im beruflichen oder privaten Alltag
Auch bei bereits bestehenden Diagnosen wie Depression, Angststörungen oder Burnout kann eine ADHS zugrunde liegen oder zusätzlich bestehen.
Ablauf der ADHS-Diagnostik
Die Diagnostik erfolgt in zwei strukturierten Terminen und orientiert sich an evidenzbasierten Leitlinien.
Erstgespräch (ca. 90 Minuten)
Im ersten Termin werden zentrale diagnostische Informationen erhoben:
- aktuelle Symptomatik im Alltag
- biografische Entwicklung (Kindheit, Schule, Ausbildung)
- berufliche und soziale Situation
- bisherige psychische Belastungen oder Diagnosen
Zur Unterstützung kommen standardisierte Fragebögen und diagnostische Verfahren zum Einsatz. Diese helfen, die Symptomatik systematisch zu erfassen und objektivierbar einzuordnen.
Befundbesprechung (ca. 60 Minuten)
Im zweiten Termin werden die erhobenen Daten zusammengeführt und differenzialdiagnostisch bewertet.
Dabei geht es insbesondere um:
- die Einordnung der Symptomatik im Hinblick auf ADHS
- die Abgrenzung zu anderen Störungsbildern (z. B. Depression, Angststörungen, Persönlichkeitsfaktoren)
- eine transparente und nachvollziehbare Rückmeldung
Sie erhalten:
- eine fachliche Einschätzung
- eine klare diagnostische Einordnung
- einen schriftlichen Befundbericht
- Empfehlungen zum weiteren Vorgehen
Differenzialdiagnostik: Warum eine sorgfältige Abklärung wichtig ist
Die Symptome von ADHS überschneiden sich häufig mit anderen psychischen Erkrankungen. Ohne sorgfältige Diagnostik besteht die Gefahr von Fehleinschätzungen.
Besonders relevant ist die Abgrenzung zu:
- Depressionen
- Angststörungen
- Traumafolgestörungen
- Persönlichkeitsakzentuierungen
- chronischer Überlastung (Burnout)
Eine fundierte Diagnostik stellt sicher, dass die richtige Behandlungsstrategie gewählt wird.
Was die ADHS-Diagnostik leistet – und was nicht
Die Diagnostik dient der fachlich fundierten Klärung, ob eine ADHS vorliegt.
Wichtig ist:
- Sie ersetzt keine Therapie
- Sie stellt jedoch eine zentrale Grundlage für weitere Behandlungsschritte dar
- Sie kann helfen, eigene Schwierigkeiten besser zu verstehen und einzuordnen
Auf Basis der Ergebnisse kann anschließend entschieden werden, welche Form der Behandlung sinnvoll ist – z. B. Psychotherapie, Coaching oder eine ergänzende ärztliche Abklärung und medikamentöse Behandlung.
ADHS Diagnostik in meiner Praxis in München
In meiner Privatpraxis arbeite ich mit einem strukturierten, leitlinienorientierten Vorgehen. Neben der Diagnostik biete ich auch therapeutische Begleitung bei ADHS im Erwachsenenalter an, unter anderem mit verhaltenstherapeutischen und schematherapeutischen Ansätzen.
Die Praxis liegt zentral im Glockenbachviertel und ist gut erreichbar.
Termin zur ADHS-Diagnostik vereinbaren
Wenn Sie den Verdacht haben, dass ADHS eine Rolle spielen könnte oder Sie Klarheit über Ihre Symptomatik wünschen, kann eine strukturierte Diagnostik ein sinnvoller erster Schritt sein.
